DETOX! Eine Kommunikationsbrücke zwischen Verwaltung und Kunst

Wer ist eigentlich zuständig? Und wofür? Wo ist das verdammte schwarze Loch, in dem immer alle meine Anfragen, Prüfungsanmeldungen etc. verschwinden?

Ist es dasselbe verdammte schwarze Loch, in dem sich alle Studierenden und Lehrenden während der Öffnungszeiten der Büros verstecken?

In dieser Kollision besteht für Mitarbeiter*innen und für Studierende die Möglichkeit zum Dialog. Wir wollen verschiedene Formen des Austausches, der Begegnung organisieren. Studierende zu Gast in der wöchentlichen Referatsleitersitzung und die Kanzlerin im Klavierunterricht.

Wohin mit den 100 Millionen?

Die Ausgaben für Hausreinigung an der UdK steigen von 2019 auf 2020 von 980 tausend Euro auf mehr als eine Million Euro. Bedeutet das, dass die UdK für das kommende Jahr mehr Dreck oder eine fairere Bezahlung plant?

Zahlen, Orte, Wünsche, Unterschiede und Konflikte erfahrbar und zum Gegenstand künstlerischer Arbeit machen. Den Haushaltsplanentwurf der UdK für 2020 vertonen. Credit points für die Verwaltung! Weihnachtsgeld für Studis! Luftbrücke zwischen Einsteinufer und Hardenbergstraße! Ernst gemeint.

Weder Kunst noch ihr Studium finden im Vakuum statt. Das Kunststudium ist ein staatlich subventionierter Schutzraum. In dieser Kollision wollen wir die verschiedenen Sprachen besser verstehen, die Menschen treffen, die diesen Schutzraum tagtäglich ermöglichen. Wir wollen jeweils zeigen, was uns prägt und beschäftigt und wo wir sind. Möglicherweise verstehen wir dann, dass sich das eigentliche schwarze Loch erst dann öffnet, wenn die Zeit in diesem staatlich subventionierten Schutzraum vorbei ist.

Projektleiter*innen:

Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich (Kanzlerin der Universität der Künste Berlin)
Maja von Kriegstein (Klavier / Performance)
Anton Wassiljew (Komposition / Videokunst)

Veranstaltungsort:

Bundesallee 1-12, Carl-Flesch-Saal (und andere Orte nach Ansage)

Teilnehmer*innenzahl:

25

Sprachen:

deutsch

×

[new_royalslider id=“1″]

×