Achtung: das ist ein Archiv der Kollisionen bis 2021. Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen findet ihr hier (externer Link).

Lücke

Fasanenstraße 1b, Erdgeschoß. Abgedunkelte Fenster, Jalousien runter – Caféteria schläft – auf unbestimmte Zeit. Neue Inbetriebnahme frühestens 2019. Ein leerer Raum zwischen Schauspiel und Musik. Genau dort, wo ein inspirierender Ort der Begegnung zwischen den Künsten denkbar wäre, sind die Läden zu, und das Vakuum beschäftigt maximal die Expansionsträume des einen oder anderen Solisten, der einen größeren Stall für sein Steckenpferd sucht…

In der Kollisionswoche wollen wir daran gehen, gemeinsame Nutzungskonzepte für dieses mögliche Herzstück zwischen zwei großen Zeitkünsten zu entwerfen und damit initiativ-utopisch an der Hochschulgestaltung teilnehmen. Zugleich wollen wir selbstkritisch auch die inhaltliche Lücke untersuchen, für die der Leerstand dieses Raumes möglicherweise ein äußeres Zeichen ist.

Was könnte an diesem Ort sein? Was ist denkbar zwischen Musik, Theater, Straße und Treppenhaus? Wir fragen alle, die gestalten, spielen, entwerfen, forschen, planen, denken, komponieren, werben, illustrieren, musizieren, erzählen, weiterbilden, üben, faulenzen und träumen: Was tun mit der Lücke?

 

Projektleiter*innen:
Alexander Schröder (Schauspiel)
Maja von Kriegstein (Musik)
Prof. Enrico Stolzenburg (Schauspiel)

Alexander Schröder war von 1985 – 87 Regieassistent an der Schaubühne bei Peter Stein und studierte im Anschluss Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin. Er arbeitete unter anderem mit Einar Schleef (“Faust”). Von 1992 bis 1995 arbeitete er als Schauspieler an der Schaubühne mit Breth, Bondy und Grübner, 1994 bis 2001 ging er zum Staatsschauspiel Dresden, wo er auch Regie führte. Seit 2001 ist er freier Dozent an der UdK Berlin. 2016 gründete er mit syrischen Flüchtlingen die Theatergruppe Tempelhof: fb.com/theaterTHF. Seit 2017 leitet er die Absolventenvorsprechen an der UdK. Mehr Informationen unter www.alexanderschroeder.de

Veranstaltungsort:
Baurechtlich darf die Caféteria selbst übergangsweise nicht anders als gastronomisch benutzt werden.
Treffpunkt dennoch im Foyer der Fasanenstr. 1B beim Pförtner.

Beginn: Montag, 8.1.2017, 11 Uhr

Teilnehmer*innenzahl:
25

Sprache:
deutsch

Slides aus der Projektbörse

 

Video der Abschlußpräsentation