ICure – WeCure

Das letzte Jahr hat sich von seiner schlechtesten Seite gezeigt: Von einer Pandemie überrollt, studieren und arbeiten wir zu Hause einsam vor uns hin – ohne gemeinsamen Kaffee zwischen den Vorlesungen, ohne Austausch und ohne Zerstreuung. Nicht nur Breitbandprobleme, auch die Angst vor Ansteckung und das Alleinsein rauben vielen den Schlaf. Die komplette Stilllegung von Kunst und Kultur lässt selbst die größten Optimisten (ver-)zweifeln.

„Imagine this situation in the middle of this waterfall / washed and cleaned by its amazing energy“, heißt es in dem Stück „I-Cure“ von Performance Artist Ivo Dimchev. Seine Hommage an die Heilung, den Schmerz und die Lust soll zwar nicht Gegenstand der Kollision sein, aber wir wollen uns von ihrer Lebendigkeit anstecken lassen.

Wir fragen dabei nicht nach der „Chance in der Krise“ (Wem geht diese Phrase  eigentlich nicht auf die Nerven?). Nein, wir finden: Der Frust muss raus. Wir schreien ihn in die Welt und wagen den Versuch einer heilsamen Katharsis. Damit Freude und Lust wieder Raum haben. Während der Kollision arbeiten wir an Projekten, die Spaß machen oder einfach mal gemacht werden müssen. Ohne Ziel oder Sinn, ohne Bewertung oder Mehrwert. Dafür aber miteinander – als Gemeinschaft und Verbündete, als Bühne und Resonanzraum.

Projektleiterinnen:

Dr. Jessica Hass / Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation
Iris Hetz / Diplom-Ingenieurin
Jana Bialluch / Soziologie

Veranstaltungsort:

online

Teilnehmer*innenzahl:

20

Sprachen:

deutsch / english


Foto / Bild: „Blackbox“, Iris Hetz