Zweisein – Versuche über Doppelgängerei

Wir wollen Phänomene der Spaltung und Verdoppelung erkunden. Mit dem Körper, der Stimme, durch Beobachtung, Nachahmung, Entwurf und Verdoppelung. Wir beginnen den Tag gemeinsam mit einem Körper- und Stimmtraining und widmen uns danach den Partner*innenarbeiten. Die entstehenden Miniaturen (Szenen, Kurzfilme, Texte) präsentieren wir am Freitag.

Seminarzeiten: 13-18 Uhr
Zusätzliche Arbeit an den Miniaturen: 10-12 Uhr

 

Projektleiter*innen:
Prof. Stephan Porombka (GWK)
Jolika Sudermann (Tanz, Theater, Sprache, Gesang)

Veranstaltungsort:
wird noch bekannt gegeben

Teilnehmer*innenzahl:
20

Sprachen:
deutsch / englisch

 

Stephan Porombka war zuerst Germanist, dann Literaturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Neue Medien und Literaturbetrieb, Hypertext-Experte, Slammer, Kulturjournalist und Projektemacher. Heute ist er experimenteller Kulturwissenschaftler und produktiver Gegenwartsbeobachter, der sich ganz besonders für die Formen und Formate des „Nächsten” interessiert. An der Universität Hildesheim hat Porombka von 2003 bis 2013 die Studiengänge „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus” und „Literarisches Schreiben” entwickelt und geleitet. Im Mittelpunkt steht seither die Aufgabe, die alten, immer noch buchbasierten Konzepte literarischer, essayistischer und journalistischer Produktivität und Kreativität zu transformieren und den Bedingungen der neuen – vor allem: der nächsten! – Schrift- und Schreibkulturen anzupassen. Das transdisziplinäre, auf die Verbindung von Theorie und Praxis ausgerichtete Konzept des Studiengangs GWK an der UdK Berlin bietet dafür das optimale Umfeld. Hier forscht und lehrt Porombka seit 2013 als Professor für Texttheorie und Textgestaltung.

Mit Vorbildung in klassischem Ballett und Umweltwissenschaften studierte Jolika Sudermann (1982) Tanztheater in Hamburg und MIME/Physisches Theater an der Amsterdamer Hochschule der Künste. In ihrer choreografischen Arbeit untersucht sie die kleinsten gemeinsamen Nenner menschlichen (Zusammen-)Lebens und taucht ein in Phänomene wie Puls, kleinkindliche Bewegungsmuster oder gesprochene Sprache. Ihr preisgekröntes Duett „A Talk“ ist in unzähligen Theatern in Europa sowie zuletzt in New York City zu sehen gewesen. Ähnlich wie ihre jüngste Produktion „INFANTEN“ (Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis 2015) basiert ihr Quintett „PULSE“ auf einer Improvisationstechnik und intimem, transparentem Kontakt zwischen Performer und Zuschauer. Jolika unterrichtet an verschiedenen Tanz- und Theaterinstitutionen (u.a. Tanzfabrik Berlin) sowie in Community Projekten mit Geflüchteten, wohnt seit 2011 in Berlin und ist seit Februar 2017 Zwillingsmutter. jolika.theaterblogs.de

 

Slides aus der Projektbörse

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