Word-Sound-Performance

Während der Projektlaufzeit produzieren die Teilnehmer*innen Textfragmente aller Art. Das kann in Form von szenischen (monologischen oder dialogischen) Textformaten, Poesie, Songtexten, politischen Manifesten, philosophischen Positionen oder sonstigen Formen sein. Die Sprachfragmente dienen dann als Rohmaterial, um von dort ausgehend rhythmisch-sprachlich- klangliche Texturen zu produzieren und somit eine experimentelle Klanggestaltung vorzunehmen. Als Abschluss bei der Projektvorstellung im HZT können kleine Präsentationen entstehen, die sich zwischen Spoken Word Performance und Sound Installation bewegen.

Das Projekt richtet sich an alle Musik- und/oder Sprachbegeisterte und insbesondere an Studierende aus den Bereichen Schauspiel, szenisches Schreiben, Gesang/Musiktheater und Sound Studies, die miteinander in diesem kleinen Kunstlabor experimentierend arbeiten wollen.

 

Projektleiter*innen:
Prof. Hans-Peter Kuhn (Sound Studies / „Experimentelle Klanggestaltung“)
Grit Köppen (Postdoc, Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“/ Theater)

 

Veranstaltungsort:
wird noch bekannt gegeben

 

Teilnehmer*innenzahl:
25

 

Sprachen:
deutsch / englisch

 

Der renommierte Komponist und Klangkünstler Hans Peter Kuhn erhielt bei der Biennale 1993 in Venedig zusammen mit Robert Wilson den Goldenen Löwen für die Installation Memory Loss. Im Theaterbereich ist er neben der Arbeit mit Regisseuren wie Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy, Claus Peymann, Peter Zadek besonders durch die langjährige Zusammenarbeit mit Robert Wilson, für den er für mehr als 30 Produktionen die Musik und das Klangenvironment gestaltete, bekannt geworden. Auch mit den Tänzern/Choreographen Sasha Waltz, Laurie Booth, Dana Reitz, Suzushi Hanayagi und Junko Wada arbeitet er regelmäßig zusammen.

Grit Köppen studierte Theater-, Kultur- und Afrikawissenschaften an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität in Berlin, Theatre Arts an der Addis Ababa University sowie Internationale Beziehungen und postkoloniale Kunstgeschichte an der Korea University. Ihre Dissertation verfasste sie zu Kooperationsprojekten im Bereich Theater. Derzeit forscht Sie als Postdoktorandin am Graduiertenkolleg “Das Wissen der Künste” an der UdK zu dekolonialen Ästhetiken im Theater. Neben beruflichen Tätigkeiten – u.a. bei der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Goethe-Institut – war sie auch tätig für die Kunstfestivals Ex…it, Robodock, Asien Pazifik Festival, UnArt, Tanz made in Berlin, Rainbow Art Festival, die Projekte Bipolar und Advancing Performance Art Project. Sie arbeitete u.a. zusammen mit Ten Pen Chii Art Labor, Adugnia Dance Compagnie, Helena Waldmann, Luigia Soares, Shanti Oyarzabal, Benoit Maubrey, Yumiko Yoshioka, Aron Yeshitila und Anja Weber.

 

Slides aus der Projektbörse

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