DO LESS, SLOWLY!

“Everything worth doing is worth doing slowly!”

(theworldinstituteofslowness.com)

Seid langsam, macht weniger!

Statt auf den ständigen Wandel, die Innovation und das anhaltende Wachstum setzt das Slow Movement auf das, was „never change. The need for nearness and care, and for a little love!” (Fløistad).

Auch für die Künste wird es angesichts der Kritik ihrer Affinität zum Neoliberalismus interessant, über ihre Geschwindigkeit nachzudenken. Könnte es sein, dass im Rahmen des Slow-Movements Konzepte des „Handwerks“ und des Übung ebenso wieder an Wichtigkeit gewinnen wie das Meditative, das Genießen und das Schöne? 

Das geplante Seminar reflektiert die aktuellen Bewegungen und Debatten zur neuen Langsamkeit. Die theoretische Diskussion soll aber von einem praktischen Ausloten der eigenen künstlerischen und wissenschaftlichen Praxis begleitet werden. Das Seminar wird außerdem in die Stadt hineingehen, um dort Ort und Dinge der Langsamkeit zu suchen. Es begreift sich als Form der langsamen Feldforschung und der noch langsameren künstlerischen Praxis. 

Teilnahmevoraussetzung: Wir werden sehr, sehr langsam sein und versuchen, das auszuhalten, im Denken, Lesen und Tun!

 

Projektleiter:

, HZT

Prof. Dr.  Fak 4 / Theaterwissenschaft

×

[new_royalslider id=“1″]

×