EINE MINUTE. Ein Forschungsvorhaben für Auge und Ohr.

Wie sieht ein Ton von hinten aus? Wie schnarchen Häuser? Was singen Fische? Welche Farben haben Geräusche?

Wir erfinden eine Minute. Wir erfinden zuerst die Struktur dieser Minute, ihre Dramaturgie. Wir erschaffen eine Art Rohling, der für verschiedenste Künste – visuell oder akkustisch – gleichermaßen anwendbar ist. In Arbeitsgruppen wird dann der Rohling in verschiedene Künste (Musik, Video, Performance…) umgesetzt. Im nächsten Schritt prallen die unterschiedlichen Umsetzungen gleichzeitig aufeinander… Wie ergänzen sich die Künste? Wo treten sie sich auf den Füßen herum? Wann tanzen die Künste miteinander?

Wir wünschen uns Studierende, die Lust haben sich in einer Disziplin auszuprobieren, die sie nicht oder kaum kennen. Musik-Studierende würden hier z.B. eher einen Film drehen, usw.. Apropos Film: Über die Teilnahme von Studierenden, die sich mit Video und Schnittprogrammen auskennen, wären wir froh, denn wir, Tilmann Dehnhard und Alexander Schröder, haben davon wenig Ahnung.

Ein Forschungsvorhaben für Auge und Ohr. Unsere gemeinsame Lieblingsminute wird am Abschlusstag präsentiert.

 

Projektleiter:

Tilmann Dehnhard (Jazz)
Alexander Schröder (Darstellende Kunst)

 

Veranstaltungsort:

Hardenbergstr. 33,
Raum 201 (Aula),
Treffpunkt: 7.1. um 13 Uhr

 

Teilnehmer*innenzahl:

20

 

Sprachen:

deutsch / englisch

 

Tilmann Dehnhard studierte Querflöte und Saxophon an der UdK Berlin, Filmmusikkomposition an der HFF Babelsberg; internationale Konzert- und Unterrichtstätigkeit; CD-Produktionen und Konzerte mit Sam Rivers, Steve Lacey, Evan Parker, Alexander v. Schlippenbach, Till Brönner, Julia Hülsmann und anderen. Gastprofessur an der „Pontificia Universidad Javeriana“ Bogota, Kolumbien; Gastdozent des DAAD; Autor von „The New Flute“, „Jazz Studies für Flöte“, „FluteBeatboxing“, Universal Edition; Lehrauftrag Jazzflöte am Jazz Institut Berlin (UdK).
Alexander Schröder war von 1985-87 Regieassistent an der Schaubühne bei Peter Stein und studiert im Anschluss Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin, unter anderem bei Einar Schleef („Faust“). Von 1992 bis 1995 arbeitet er als Schauspieler an der Schaubühne unter der Regie von Breth, Bondy und Grüber. 1994 bis 2001 geht er ans Staatsschauspiel Dresden, wo er auch Regie führt. Seit 2001 ist er freier Dozent an der UdK Berlin. 2016 gründet er mit syrischen Geflüchteten die Theatergruppe Tempelhof: fb.com/theaterTHF. 2017 leitete er das Absolventenvorsprechen am Studiengang Schauspiel der UdK.

 

Slides aus der Projektbörse

 

×

[new_royalslider id=“1″]

×