„Diskriminierte Tiere“

Warum ist der Hund der beste Freund des Menschen, während der Wolf seit langem als die Personifizierung des Bösen gesehen wurde? Wieso finden viele Menschen Würmer ecklig, während Katzen, Bären oder Schildkröte in Form von Kuscheltiere beliebt sind? Und wie ist es dazu gekommen, dass das Schwein einerseits Symbol von Glück und Fruchtbarkeit und andererseits ein häufiges Schimpfwort ist? Selbst George Clooney hat ein Hausschwein.

In unserem Projekt möchten wir mit allen Sinnen die Welt der „diskriminierten Tieren“ erforschen. Dabei erwarten wir, viel Neues zu entdecken: vielleicht wollen wir von den langbeinig, haarigen Spinnen lernen, uns grazil zu bewegen oder eintauchen in die staubigen Ecken an denen sich Spinnen oder „Ungeziefer“ aufhalten und neue Raumkonstrukte entwickeln.

Wir suchen und untersuchen die Konformität unserer eigenen Anschauung und spielen mit deren Umkehrung. Vielleicht wird uns ein Blobfisch, beibringen, zu lachen, während ein winziges Insekt uns faszinierende Farben zeigen wird. Wir beobachten Tiere im Zoo vor allem die, die von den Besucher vernachlässigt werden, laufen durch die Stadt suchen Unorte und sammeln Eindrücke. Inwieweit sich Parallelen, Analogien und Metaphern unserer Erforschungen auch auf die Spezies Mensch übertragen lassen oder sich davon unterscheiden werden wir als Teilaspekt unserer Eindrücke diskutieren und anhand einiger Theorien analysieren.

Am Ende werden wir unsere Ergebnisse in Form eines Comics, einer Intervention oder Dokumentation ( oder in einer diskriminierten Kunstform ) präsentieren.

 

Projektleiter:
Dr. Silvia Mazzini, frei / Theaterwissenschaft
Daniela Ehemann, frei / Bildende Kunst

 

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