best practice – worst practice

In dieser Kollision lernen wir voneinander: die besten bzw schlechtesten Praktiken, künstlerische, wissenschaftliche, handwerkliche, alltägliche. Wir nutzen die guten und schlechten Erfahrungen der Anderen für das eigene Denken und Tun.

Dafür stellen wir unsere persönliche „best practice“ und unsere persönliche „worst practice“ zum aktiven Nachvollzug zur Verfügung: eine bestimmte künstlerisch/wissenschaftliche Methode im Detail, eine Übung, ein Ritual, eine Erkenntnis, ein bestimmter Gedanke, der immer gelingende Zaubertrick/Witz/Kuchen und auch unser einmaliges oder wiederkehrendes Muster des Scheiterns, als stetes Verfehlen der einfachsten Melodien. Konkret: stellen alle Teilnehmenden im Laufe der Woche ihre best bzw. worst (daily) practice vor. Die jeweils Anderen übernehmen diese Methode/Praxis dann als Übung für den Rest des Tages.

Vollständig unabhängig von der erwartbaren Sinnhaftigkeit für ihr eigenes Fachgebiet testen, üben, verfeinern, hinterfragen sie die bisher evtl. sehr fremden oder ungewohnten Handlungen und machen sie sich zu eigen –als neue Praxis, als Erfahrung, als Feedback über das eigene Denken und Arbeiten. Die entstehenden Perspektivwechsel von Lehren und Lernen, von Könnerschaft und Scheitern, von Fach zu Fach, Mensch zu Mensch – sind unsere volle Absicht.

 

Projektleiterinnen:
Franz.iska Henschel (Darstellende Kunst)
Sophie Aigner (Bildende Kunst)

 

Veranstaltungsort:
HZT (Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin), Studio 14

 

Teilnehmer*innenzahl:
20

 

Sprachen:
deutsch / englisch

 

Franz.iska Henschel studierte Schauspiel und Regie, arbeitet als freie Regisseurin, inszeniert und entwickelt Stücke im Grenzbereich von Schauspiel, Performance und Tanz sowohl an Stadttheatern als auch in der freien Szene. Sie forscht zu „interdisziplinären Denk- und Arbeitsweisen für das zeitgenössische Theater“ und lehrt Schauspiel als choreografische Praxis u.a. an der Theaterakademie Hamburg und fächerübergreifend an der UdK Berlin. www.textundtanz.de

Sophie Aigner studierte Bildende Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und der HfBK Hamburg und arbeitet mit Schwerpunkt auf Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich aktuell mit der Frage, wann der menschliche Körper zur Skulptur und ein Gesicht zum Bild wird. Zudem ist sie in wechselnden Konstellationen und in verschiedenen kulturellen Feldern tätig, zum Beispiel: Schauspiel für Angela Schanelec, Gesang und Text für Herkula Soft, Kuratorische Projekte Raum Loris, Bühne und Maske für Antje Velsinger.

 

Slides aus der Projektbörse

 

Video der Abschlußpräsentation

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