Vorwärts, wir müssen zurück! Von der Theorie in die Praxis

Begriffe wie die Paradoxie, das Oxymoron, die Aporie oder die Antinomie nehmen die  Kollision beim Wort: Sie machen auf widersprüchliche Strukturen aufmerksam, die Sprache, Bilder, Töne, Räume und Handlungen gleichermaßen betreffen können. Ausgehend von Texten und Theorien, die vor allem die Paradoxie, aber auch andere Figuren des Widerstands einsetzen, sie definieren oder mit ihnen spielen, möchte der Workshop deren künstlerische Erprobung versuchen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, Distanz einzunehmen und damit eine neue Position der Betrachtung. Sie sind ermutigt, dissonante Perspektiven zu sehen, aufzuschlüsseln oder/und  intervenierend zu erzeugen. Den Anfang machen mitgebrachte Materialien, Darstellungen, Aufnahmen, Bilder und Objekte mit paradoxalem Potential. Mittels selbstgewählter Medien können in der Folge so Situationen unterschiedlicher Dauer  ge– oder erfunden werden, die Paradoxien und Widersprüche erfahrbar, glaubhaft oder nicht glaubhaft, jedenfalls  fruchtbar machen. Alles was ist, könnte auch anders oder sogar das Gegenteil des Vorhandenen sein.

 

Projektleiter:
Andrea Pichl, freie Künstlerin / Bildende Kunst
Prof. Dr. Tobias Vogt, F1, Kunstwissenschaft

 

Bilder der Projektpräsentation

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