VerKörperungen

„Wie entsteht die Be-Deutung von Körperlichkeit?“ lautet die Hauptfrage des Projekts „VerKörperungen“. Ausgangspunkt ist die problematische binäre Auffassung der menschlichen Körperlichkeit als „Leib“ oder „phänomenologischer Körper“ einerseits und „semiotischer Körper“ andererseits (Fischer-Lichte 2004). Als „Verkörperung“ wird die Transformation eines phänomenalen Leibs in einem semiotischen Körper bezeichnet, wobei Körper dann »für die sprachlich ausgedrückten Bedeutungen des Textes als ein neuer Zeichenträger« stehe (Fischer- Lichte, 2004). Verkörperungen sind daher nicht lineare parallel laufende Prozesse anhand deren Be- Deutungen herausgearbeitet werden. Doch auch ohne fixierte Texte finden stets Prozesse der Verkörperungen bzw. der Be-Deutung von Körperlichkeit statt.

Ziel des Projektes ist es, zum einen Prozesse der Bedeutungserzeugung am Beispiel von Körper- und Theaterarbeit erfahrbar zu machen und zum anderen Begrifflichkeiten und Methoden zum Erfassen und Analyse von Körperlichkeit aus Theater-, Kultur- und Sozialwissenschaften anzuwenden. Dabei wird der Schwerpunkt auf die normativen Konstruktionen von Körperlichkeit und deren Effekte in Prozessen der Bedeutungserzeugung (Hooks, Schmincke, Hall) gelegt.

Bemerkung: Bitte bequeme Kleidungen und Schreibuntensilien mitbringen.

Projektleiterinnen:
Dr. Daniele G. Daude
Miriam Ibrahim

Bilder der Abschlusspräsentation:
Live-Performance, keine Bilder vorhanden.

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