Raum. Bewegung. Ritual.

Berlin, 7:00 Uhr, U-Bahnhof Alexanderplatz. Die U-Bahn fährt ein, Türen öffnen sich. Menschen mit müden Augen treten aus den Wagen, andere begeben sich hinein. Menschenströme fließen die Treppen am Bahnsteig hinauf und hinunter…

Unser täglicher Wandel durch die Stadt folgt den immer gleichen Abläufen. Stellt unsere Bewegung im öffentlichen Raum eine ritualisierte, sogar stereotype Handlung dar? Inwiefern definiert ein vertrauter, ritualisierter Ort, eine vertraute Handlung unseren eigenen „Standort“, unsere Identität?

Das Moment der Wiederholung, der Komplexitätsreduktion, des Orientierung und Sicherheit Gebenden sind Aspekte, die wir theoretisch und praktisch untersuchen wollen.

Welche weiteren Formen von ritualisiertem Raum oder ritualisierter Bewegung in der Stadt gibt es, körperlich oder auch jenseits des physisch Sichtbaren?

Der eigene Körper wird plastische Form im öffentlichen Raum und dient uns als Maßstab und Messinstrument, um ritualisierte Raumdispositionen zu erproben und in Installation oder performative Eingriffe zu übersetzen. Entsprechende Erprobungen werden grafisch und fotografisch festgehalten.

Dieses Projekt ist für Lehramtsstudierende der Bildenden Kunst (2 Plätze) geöffnet und kann im Wahlpflichtmodul 5 / Visuelle Medien [oder Architektur/Urbanistik] angerechnet werden.

Projektleiter:

Daniela Ehemann (Bildende Kunst/Philosophie)

Jessica Haß (GWK)

Bilder der Projektpräsentation & Impressionen aus der Projektwoche

 

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